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	<title>Kommentare zu: Journalistinnenkongress, Tag 1</title>
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	<description>Der Blog für die Kommunikationsbranche</description>
	<lastBuildDate>Tue, 24 Jan 2012 19:43:38 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Karin Thiller</title>
		<link>http://www.ots-blog.at/allgemein/journalistinnenkongress-tag-1/comment-page-1/#comment-47</link>
		<dc:creator>Karin Thiller</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Oct 2008 12:03:47 +0000</pubDate>
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		<description>In einer Familie mit Kind(ern) zeitgleich zwei berufliche Karrieren zu verwirklichen,  ist tatsächlich schwierig, und ich befürchte Herr Rainer hat recht.. einer von beiden muss seinen Fokus auf die Familie richten, zumindest für einige Jahre (etliches ist nicht zu delegieren.. abendliches Vorlesen, nächtliches Handhalten, Termine beim Kinderarzt... ) .  Das heisst nicht  &quot;zuhause bleiben&quot; , aber es heisst, dass man nicht 60 Stunden pro Woche arbeiten kann, dass man manchmal frei nehmen muss und hin und wieder Hals über Kopf aus einer Besprechung  stürzt, weil dem Kind in der Schule schlecht geworden ist. 
 
Angesichts dieses Dilemmas verzichten viele Paare auf Kinder.. das verschärft wiederum die Situation,  weil Unternehmen noch weniger veranlasst sind, sich  familienfreundlich zu organisieren.. es gibt ja kaum Kinder. 

@Frauenquote: stelle ich mir in der Praxis schwierig zu realisieren vor.. wir würden bei OTS gerne mehr Männer einstellen... aber es finden sich nicht genug. Die PR Branche ist überwiegend weiblich...müssten wir eine &quot;Männerquote&quot; erfüllen,  wäre das ein echtes Problem.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>In einer Familie mit Kind(ern) zeitgleich zwei berufliche Karrieren zu verwirklichen,  ist tatsächlich schwierig, und ich befürchte Herr Rainer hat recht.. einer von beiden muss seinen Fokus auf die Familie richten, zumindest für einige Jahre (etliches ist nicht zu delegieren.. abendliches Vorlesen, nächtliches Handhalten, Termine beim Kinderarzt&#8230; ) .  Das heisst nicht  &#8220;zuhause bleiben&#8221; , aber es heisst, dass man nicht 60 Stunden pro Woche arbeiten kann, dass man manchmal frei nehmen muss und hin und wieder Hals über Kopf aus einer Besprechung  stürzt, weil dem Kind in der Schule schlecht geworden ist. </p>
<p>Angesichts dieses Dilemmas verzichten viele Paare auf Kinder.. das verschärft wiederum die Situation,  weil Unternehmen noch weniger veranlasst sind, sich  familienfreundlich zu organisieren.. es gibt ja kaum Kinder. </p>
<p>@Frauenquote: stelle ich mir in der Praxis schwierig zu realisieren vor.. wir würden bei OTS gerne mehr Männer einstellen&#8230; aber es finden sich nicht genug. Die PR Branche ist überwiegend weiblich&#8230;müssten wir eine &#8220;Männerquote&#8221; erfüllen,  wäre das ein echtes Problem.</p>
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	<item>
		<title>Von: Clara Roth</title>
		<link>http://www.ots-blog.at/allgemein/journalistinnenkongress-tag-1/comment-page-1/#comment-46</link>
		<dc:creator>Clara Roth</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Oct 2008 16:17:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ots-blog.at/?p=186#comment-46</guid>
		<description>Liebe Frau Dr.in Brigitta Krupitza,
ich fand schon, dass es bei dem Kongress einen Fortschritt gegeben hat- das Publikum war bunt gemischt und es ist allen wieder einmal ein bisschen klarer geworden, dass es hier noch viel zu tun gibt. Ich persönlich bin GEGEN eine Frauenquote, weil sie immer einen gewissen Zwang und eine damit verbundene Hilflosigkeit vermittelt. Viel wichtiger wäre eine Chancengleichheit, die allerdings die größere Herausforderung - weil freiwillig - wäre. Quoten kann man prüfen und einfordern. 
Ich glaube auch, dass es wichtig ist, dass Frauen, die auf dem Weg nach oben sind, nicht wie Männer zu denken beginnen, sondern weiterhin den klaren Blick auf die Qualität und Leistung behalten.
MFG Clara Roth</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Frau Dr.in Brigitta Krupitza,<br />
ich fand schon, dass es bei dem Kongress einen Fortschritt gegeben hat- das Publikum war bunt gemischt und es ist allen wieder einmal ein bisschen klarer geworden, dass es hier noch viel zu tun gibt. Ich persönlich bin GEGEN eine Frauenquote, weil sie immer einen gewissen Zwang und eine damit verbundene Hilflosigkeit vermittelt. Viel wichtiger wäre eine Chancengleichheit, die allerdings die größere Herausforderung &#8211; weil freiwillig &#8211; wäre. Quoten kann man prüfen und einfordern.<br />
Ich glaube auch, dass es wichtig ist, dass Frauen, die auf dem Weg nach oben sind, nicht wie Männer zu denken beginnen, sondern weiterhin den klaren Blick auf die Qualität und Leistung behalten.<br />
MFG Clara Roth</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Drin. Brigitte Krupitza</title>
		<link>http://www.ots-blog.at/allgemein/journalistinnenkongress-tag-1/comment-page-1/#comment-45</link>
		<dc:creator>Drin. Brigitte Krupitza</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Oct 2008 12:20:50 +0000</pubDate>
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		<description>Obwohl ich es genieße, interessante Frauen zu treffen, sah ichwieder einmal, dass wir keine Fortschritte erzielt haben - im Gegenteil! Die Einkommensschere klafft noch weiter auseinander, Spitzenpositionen sind wie gehabt in Männerhand, vor allem in der Wissenschaft und der Politik (der magerste Frauenanteil im Parlament seit Jahren...)
Die meisten RednerInnen haben die Knackpunkte klar erkannt und ausgesprochen: Eine Frauenquote (selbstverständlich bei gleicher Qualität) muss her, das Halbtagsschulsystem verhindert erfolgreiche Frauenkarrieren und wir müssen weiterkämpfen - freiwillig werden die Männer nichts hergeben! Mein Tipp: Statt Frauenförderung sollten wir auf Chancengleichheit pochen - klingt besser und wird von den Männern vermutlich eher akzeptiert werden. Außerdem kommen Frauen als diskriminierte Gruppe meist in einem Atemzug mit Kindern, SeniorInnen, Tierschutz oder dergl. vor - das mißfällt mir schon lange. Gender Mainstreaming ist mehr als Frauenförderung, die ohnehin nicht passiert...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Obwohl ich es genieße, interessante Frauen zu treffen, sah ichwieder einmal, dass wir keine Fortschritte erzielt haben &#8211; im Gegenteil! Die Einkommensschere klafft noch weiter auseinander, Spitzenpositionen sind wie gehabt in Männerhand, vor allem in der Wissenschaft und der Politik (der magerste Frauenanteil im Parlament seit Jahren&#8230;)<br />
Die meisten RednerInnen haben die Knackpunkte klar erkannt und ausgesprochen: Eine Frauenquote (selbstverständlich bei gleicher Qualität) muss her, das Halbtagsschulsystem verhindert erfolgreiche Frauenkarrieren und wir müssen weiterkämpfen &#8211; freiwillig werden die Männer nichts hergeben! Mein Tipp: Statt Frauenförderung sollten wir auf Chancengleichheit pochen &#8211; klingt besser und wird von den Männern vermutlich eher akzeptiert werden. Außerdem kommen Frauen als diskriminierte Gruppe meist in einem Atemzug mit Kindern, SeniorInnen, Tierschutz oder dergl. vor &#8211; das mißfällt mir schon lange. Gender Mainstreaming ist mehr als Frauenförderung, die ohnehin nicht passiert&#8230;</p>
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		<title>Von: Clara Roth</title>
		<link>http://www.ots-blog.at/allgemein/journalistinnenkongress-tag-1/comment-page-1/#comment-44</link>
		<dc:creator>Clara Roth</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Oct 2008 20:28:34 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ots-blog.at/?p=186#comment-44</guid>
		<description>Auch das Thema &quot;Karrierewege der Medienfrauen&quot; war durchaus interessant - vor allem das Statement von Christian Rainer vom profil (www.profil.at) stach mir ziemlich ins Herz; seiner Auffassung nach müssen Frauen, die Karriere machen wollen und nicht irgendwann zu einer Entscheidung Familie oder Karriere gezwungen werden wollen, sich &quot;eben&quot; den richtigen Mann aussuchen. Einen auf den man sich verlassen kann, der einen unterstützt... ich persönlich glaube nicht, dass das der Weisheit letzter Schluss ist. Für mich klingt das eher nach einer Ausrede und nicht nach einem produktiven Lösungsansatz. Denn der Subtitle sagt: einer der beiden Partner muss zurückstecken, um das Thema &quot;Familie&quot; realisierbar zu machen. Ich möchte aber dennoch auch die Arbeitgeber und die Politik nicht aus der Pflicht entlassen... schließlich müssen diese auch das karrierefreundliche Umfeld schaffen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Auch das Thema &#8220;Karrierewege der Medienfrauen&#8221; war durchaus interessant &#8211; vor allem das Statement von Christian Rainer vom profil (www.profil.at) stach mir ziemlich ins Herz; seiner Auffassung nach müssen Frauen, die Karriere machen wollen und nicht irgendwann zu einer Entscheidung Familie oder Karriere gezwungen werden wollen, sich &#8220;eben&#8221; den richtigen Mann aussuchen. Einen auf den man sich verlassen kann, der einen unterstützt&#8230; ich persönlich glaube nicht, dass das der Weisheit letzter Schluss ist. Für mich klingt das eher nach einer Ausrede und nicht nach einem produktiven Lösungsansatz. Denn der Subtitle sagt: einer der beiden Partner muss zurückstecken, um das Thema &#8220;Familie&#8221; realisierbar zu machen. Ich möchte aber dennoch auch die Arbeitgeber und die Politik nicht aus der Pflicht entlassen&#8230; schließlich müssen diese auch das karrierefreundliche Umfeld schaffen.</p>
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