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	<title>Kommentare zu: Volksbefragung: Wien will es wissen 2010 – Eine Marketingaktion</title>
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	<description>Der Blog für die Kommunikationsbranche</description>
	<pubDate>Fri, 30 Jul 2010 20:32:38 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Veronika Egger</title>
		<link>http://www.ots-blog.at/allgemein/volksbefragung/comment-page-1/#comment-160</link>
		<dc:creator>Veronika Egger</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 08:37:06 +0000</pubDate>
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		<description>Danke für die Analyse der Rhetorik.

Was mir - wie so oft in Österreich - fehlt, ist die differenzierte und sachliche Diskussion zu den Themen. Bei der Beantwortung der Fragen kommt bei mir in allen Fällen ein "ja, aber ..." oder "nein, aber ..." 

Diese Fragstellung ist eine ziemlich plumpe Reduktion auf Zustimmung oder Ablehung der Wiener Stadtpolitik. 

Als jemand, die sich demokratischen Prozessen nicht verweigern will habe ich ein Problem zu enscheiden, ob ich teilnehmen werde oder nicht.

Als Informationsdesignerin ist es für mich erschreckend, dass keinerlei Anstrengungen unternommen werden, um die Entscheidungsfindung der Bürger/-innen sinnvoll zu unterstützen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für die Analyse der Rhetorik.</p>
<p>Was mir - wie so oft in Österreich - fehlt, ist die differenzierte und sachliche Diskussion zu den Themen. Bei der Beantwortung der Fragen kommt bei mir in allen Fällen ein &#8220;ja, aber &#8230;&#8221; oder &#8220;nein, aber &#8230;&#8221; </p>
<p>Diese Fragstellung ist eine ziemlich plumpe Reduktion auf Zustimmung oder Ablehung der Wiener Stadtpolitik. </p>
<p>Als jemand, die sich demokratischen Prozessen nicht verweigern will habe ich ein Problem zu enscheiden, ob ich teilnehmen werde oder nicht.</p>
<p>Als Informationsdesignerin ist es für mich erschreckend, dass keinerlei Anstrengungen unternommen werden, um die Entscheidungsfindung der Bürger/-innen sinnvoll zu unterstützen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Roland</title>
		<link>http://www.ots-blog.at/allgemein/volksbefragung/comment-page-1/#comment-157</link>
		<dc:creator>Roland</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 20:07:45 +0000</pubDate>
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		<description>Ich wundere mich wirklich darüber, dass jemand einen Vorschlag macht an so eine Frage ein "... oder sind Sie nicht dafür?" anzuhängen. Mehr Verwirrung könnte man dann wohl für die anzukreuzenden Möglichkeiten nicht schaffen.

Was die Hausbesorger betrifft, so würde ich sagen, dass man den Leuten schon erklären muß, was das mit Wien zu tun hat, weil die Leute ja damals dabei waren, als vom Bund das abgeschafft wurde. Die Frage ist eher, warum man den Leuten nicht gleich gut erklärt hat, wie das gehen soll, dass Wien nach 10 Jahren etwas macht, was der Bund vor 10 Jahren abgeschafft hat. Sind die Kompetenzen dafür vom Bund zum Land gewandert? Das wäre interessant.

Am Ende (inkl. Nacht-U-Bahn, die man wohl mit Ja beantworten wird, weil's klug wäre das zu haben) wird sich natürlich herausstellen, dass die Mehrheit der Ergebnisse mit der Position der Stadtregierung übereinstimmen (eine Stadtregierung, die keine eigene Position hätte, wäre auch zum Wegwerfen). Aber ich denke es ist mal schlau die Leute einzubinden und ihnen auch klar die Option zu geben, denn ein Teil dieser Fragen wird am Ende Geld kosten und es ist klug, das die Leute zu fragen. Sie sollen nämlich auch wissen, dass ihr Geld (und es ist ja das Geld der Leute und nicht das der Stadt) für etwas verwendet wird, das sie wollen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich wundere mich wirklich darüber, dass jemand einen Vorschlag macht an so eine Frage ein &#8220;&#8230; oder sind Sie nicht dafür?&#8221; anzuhängen. Mehr Verwirrung könnte man dann wohl für die anzukreuzenden Möglichkeiten nicht schaffen.</p>
<p>Was die Hausbesorger betrifft, so würde ich sagen, dass man den Leuten schon erklären muß, was das mit Wien zu tun hat, weil die Leute ja damals dabei waren, als vom Bund das abgeschafft wurde. Die Frage ist eher, warum man den Leuten nicht gleich gut erklärt hat, wie das gehen soll, dass Wien nach 10 Jahren etwas macht, was der Bund vor 10 Jahren abgeschafft hat. Sind die Kompetenzen dafür vom Bund zum Land gewandert? Das wäre interessant.</p>
<p>Am Ende (inkl. Nacht-U-Bahn, die man wohl mit Ja beantworten wird, weil&#8217;s klug wäre das zu haben) wird sich natürlich herausstellen, dass die Mehrheit der Ergebnisse mit der Position der Stadtregierung übereinstimmen (eine Stadtregierung, die keine eigene Position hätte, wäre auch zum Wegwerfen). Aber ich denke es ist mal schlau die Leute einzubinden und ihnen auch klar die Option zu geben, denn ein Teil dieser Fragen wird am Ende Geld kosten und es ist klug, das die Leute zu fragen. Sie sollen nämlich auch wissen, dass ihr Geld (und es ist ja das Geld der Leute und nicht das der Stadt) für etwas verwendet wird, das sie wollen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Hannes Martschin</title>
		<link>http://www.ots-blog.at/allgemein/volksbefragung/comment-page-1/#comment-156</link>
		<dc:creator>Hannes Martschin</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 13:28:01 +0000</pubDate>
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		<description>Danke! Dieses Statement von dieser Stelle ist wichtig und sollte weit verbreitet werden.

Unabhängig  jeder parteipolitischen Position ist die rhetorische Gestaltung dieser "Volksbefragung", die vor allem noch dazu mit ebenso tendenziösen Plakaten um SEHR viel Geld begleitet wird, tatsächlich erschütternd. Denn sie entlarvt die Angst der Politiker vor einer wahrhaften Kommunikation UND ihre Macht diese zu vermeiden - beides genau die Gründe, warum sich immer mehr von der Politik abwenden.

Die "Befragung" leistet damit einen höchst soliden Beitrag zur weiteren Politikverdrossenheit der Bevölkerung – gegen die es sich scheinbar wendet.

Rhetorik hat eben doch viel mit Wahrheit zu tun (http://www.ots-blog.at/allgemein/rhetorische-kommunikation). Ich werde mir den Stimmzettel ebenfalls aufheben. Als eindrucksvolles Beispiel für schlechte öffentliche Rhetorik.

Denn dieses Schuss geht - langfristig gesehen - in die andere Richtung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke! Dieses Statement von dieser Stelle ist wichtig und sollte weit verbreitet werden.</p>
<p>Unabhängig  jeder parteipolitischen Position ist die rhetorische Gestaltung dieser &#8220;Volksbefragung&#8221;, die vor allem noch dazu mit ebenso tendenziösen Plakaten um SEHR viel Geld begleitet wird, tatsächlich erschütternd. Denn sie entlarvt die Angst der Politiker vor einer wahrhaften Kommunikation UND ihre Macht diese zu vermeiden - beides genau die Gründe, warum sich immer mehr von der Politik abwenden.</p>
<p>Die &#8220;Befragung&#8221; leistet damit einen höchst soliden Beitrag zur weiteren Politikverdrossenheit der Bevölkerung – gegen die es sich scheinbar wendet.</p>
<p>Rhetorik hat eben doch viel mit Wahrheit zu tun (http://www.ots-blog.at/allgemein/rhetorische-kommunikation). Ich werde mir den Stimmzettel ebenfalls aufheben. Als eindrucksvolles Beispiel für schlechte öffentliche Rhetorik.</p>
<p>Denn dieses Schuss geht - langfristig gesehen - in die andere Richtung.</p>
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