5.000 (Werbe)Botschaften pro Tag – wer soll da noch auffallen?
geschrieben am 21.04.2010 um 18:14 von Martin Benkovics in der Kategorie Internet, Marketing, Medien, Online, PR, TrendsDiese Zahl habe ich vor kurzem bei einer Veranstaltung gehört. Durch intensive Internet-Recherchen weiß ich, dass diese Zahl nicht so einfach bestätigt werden kann. In Deutschland spricht man von 10.000 Werbebotschaften pro Tag. Das hängt sicher sehr von der Lebensweise der einzelnen Zielgruppe ab.
Wie auch immer: 5.000 Werbebotschaften sind doch für jeden von uns etwas zu viel, oder?
Was uns beschäftigt, ist allerdings: „Wie bekommen wir unsere Botschaft an die Leser/Konsumenten?”
Nachdem heute so ziemlich alles messbar ist, sind auch die PR-, Werbe- und Marketing-Agenturen speziell gefordert. Das macht die PR-Arbeit nicht unbedingt einfacher…
Ich sehe das aus Sicht des Social Media Fans: Kein Journalist kommt am Thema Social Networks vorbei. Deshalb können wir Journalisten auch genau dort abholen.
Aber wie?
QUALITÄT- KREATIVITÄT- MUT
QUALITÄT:
Gemeint ist die Qualität und Professionalität der Botschaften. Soziale Netzwerke verleiten dazu, ständig zu palavern. Sehr oft werden einfach nur Alibi-Meldungen geschrieben, die kaum jemanden interessieren. Der Mehrwert für Leser ist dabei gleich null. Natürlich kann Witziges oder Skurriles weitergegeben werden, auch das hat für den Leser einen Mehrwert.
KREATIVITÄT:
Niemand muss der neue Thomas Bernhard sein, um seine Botschaften gezielt verbreiten zu können (obwohl, der Bernhard ist wahrscheinlich ein schlechtes Beispiel …) Oft hilft es, Blogs, Twitter, Facebook und Co zu beobachten, um selbst einige gute Ideen zu entwickeln. Eine der genialsten Ideen ist „Will It Blend?” – kennt sicher schon jeder, aber ich muss das zeigen.
Alle, die schon jetzt dem iPad entgegen fiebern, mögen bitte schnell weiterlesen!!!
Schauen Sie sich die Zahl der Aufrufe an – von so vielen Sehern träumt so mancher Star-Journalist im Fernsehen.
MUT:
Der Dialog mit dem Kunden erfordert oft einiges an Mut. Wer will schon kritisiert werden? Aber gerade die Interaktion mit dem Kunden erregt oft viel Aufmerksamkeit. Es muss in der heutigen Zeit „menscheln” hinter den Social-Media-Aktionen der Unternehmen.
Mutig ist es auch, Neues einfach auszuprobieren. Scheitern muss erlaubt sein, denn nicht alles kann mit einem Businessplan „vorhergesehen” werden.
Learning by doing – ich liebe das.
Vielleicht haben Sie andere Vorstellungen um aufzufallen, zum Beispiel den Felix Baumgartner ins Weltall schießen oder einen Vulkan kitzeln bis er platzt? Es gibt natürlich viele Wege um aufzufallen.
Aber vor allem im Tourismus und in der Live Kommunikation sollten Social-Media-Strategien zu den Hausaufgaben gehören.
Hier nun noch ein kleines Beispiel, wie mit Social Media Aufmerksamkeit erregt werden kann: http://www.website-marketing.ch/5780-social-media-auf-dem-teller/
#Kundenbindung (wie bei Twitter gerne wichtige Worte gekennzeichnet werden)

Stimme Ihnen voll zu! Diese drei Zutaten sind heute unerlässlich in der Branche.
Danke!
Vielleicht kennen Sie auch einige Beispiele die zum Beitrag passen.
spontan würde mir dieses video einfallen, dass sich über social media kanäle verbreitet hat_durchaus was neues und ein blick hinter die kulissen: http://www.youtube.com/watch?v=iYhCn0jf46U
ein sehr schönes aktuelles Beispiel ist die Kampagne von der Telekom ” Fernseher zum Pflücken” http://derstandard.at/1271375440654/aonTV-Marketing-Aktion-Fernseher-zum-Pfluecken
die Frage, die sich mir stellt ist, ob Marketing und PR in Zukunft stärker zusammenwachsen (müssen) – oder wer wird in Zukunft die Luftsprünge von Felix B. bezahlen?
Ich denke, dass alle Unternehmensbereiche egal ob Marketing, PR, Vertrieb oder Kundendienst zusammenwachsen müssen. Das würde mit Social Media gut funktionieren, aber da gibt´s noch ein kleines Hindernis – die Chefs: http://faz-community.faz.net/blogs/netzkonom/archive/2010/04/27/viele-fuehrungskraefte-sind-zu-alt-fuer-social-media.aspx
PS: Die Luftsprünge zahlen auch in Zukunft wir Konsumenten.