Die Vergabe von Journalistenpreisen dient der Qualitätssicherung des Journalismus. Das ist unbestritten. Leider gibt es derzeit bereits eine “Preisinflation”. Fast jede Firma und fast jeder Interessensverband “verleiht” heute schon Preis an Journalisten. Oft aus Gründen einer falschverstandenen PR. Umso bedeutender sind daher jene Journalistenpreise, die von unabhängigen Organisationen und einer unabhängigen, reinen Journalistenjury vergeben werden. Dazu zählen der Dr. Karl Renner Publizistikpreis, die höchste Auszeichnung die ein österreichischer Journalist bekommen kann und der Prof. Claus Gatterer Preis für sozial engagierten Journalismus. Dieser wurde der KURIER-Journalistin Margaretha Kopeinig zuerkannt. Hier dazu die Presseaussendung des ÖJC, die auch über APA-OTS verbreitet wurde:
Die Leiterin des Europa-Ressorts in der Tageszeitung KURIER bekommt den mit 5.000 Euro dotierten Prof. Claus Gatterer-Preis 2008. Das gab der Juryvorsitzende und ÖJC-Präsident Fred Turnheim heute, Dienstag, bekannt. Kopeinig bekommt den renommierten Journalistenpreis für ihr “konsequentes Eintreten für das Projekt Europa, das Frieden stiftet und Bedingung für soziale Sicherheit und Stabilität ist”, so die Begründung der Jury.
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