27.08.2010 | 9:00 AM | Kategorie:
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Die Anleitung zum erfolgreichen Event. Wie Below the Line-Marketing zum Ziel führt. Teil 2/2

Ausgewählte Erfolgsrezepte: Club Nolabel – Jungen, unbekannten österreichischen KünstlerInnen eine Bühne geben und erste Kontakte zum Musikbusiness herstellen, das ist die Idee hinter dem Club im Wiener B72, der seit knapp drei Jahren jeden letzten Mittwoch im Monat ausverkauft ist. Die KünstlerInnen bekommen individuell von anwesenden Personen aus der Musikwirtschaft Feedback. Professionelles Feedback aus dem Musikbusiness gibt es kaum bei Livegigs.

Warum der Club aber immer ausverkauft ist, hat einen anderen Grund. Die MusikerInnen werden über die Anzahl der tatsächlich erschienen Gästelistenplätze bezahlt. Daneben gab es eine Club-Karte für Stammgäste, Kooperationspartnerschaften und eine Gewinn- und Gästelistenpolitik die erfolgreich die Linie erfolgt, kein Gast kommt alleine auf ein Konzert. Der Werbeaufwand kann so begrenzt, den Sponsoren immer volles Haus garantiert werden. Die Veranstaltungsserie konnte sich so rasch einen Namen im Musikbusiness machen. Leider haben die Betreiber die zugehörige Musikplattform geschlossen.

Stadt Wien – Solarkonzerte

Die Stadträtin Ulli Simma beweist im Rahmen des Jazzfests Wiens, was mit Solarenergie bereits alles ermöglicht werden kann. Die Stadt Wien zeigt darüber, dass sie nicht nur über alternative Energieformen spricht und versucht sich damit als Vorreiter beim Klimaschutz zu präsentieren. Vier Konzerte des Jazzfests Wiens werden so zu den österreichischen Solarkonzerten. Dieses Konzept verknüpft Innovation und Tradition.

GLOBAL 2000 Geburtstagsfest

Willi Resetarits, Heinz, 3Feet Smaller, Petsch Moser, Fatima Spar and the Freedom Fries,Effi, Russkaja, Harri Stojka, Mauracher, 78plus oder Guadalajara unterstützten bereits das Benefizkonzert zugunsten der Tschernobyl-Kinder. GLOBAL 2000 widmet seinen Geburtstag bewusst seinem Projekt Tschernobyl-Kinder, zeigt es doch wie kein anderes Projekt die Gefahren der Atompolitik auf. Tschernobyl kann jederzeit wieder passieren. 400.000 Kinder zählen zu den unschuldigen Opfern dieser Katastrophe. Leukämie, Lymphdrüsenkrebs, Immunschwächen und andere lebensbedrohende Krankheiten sind das Erbe jener Katastrophe.plan

Das Benefizkonzert wird im Rahmen des Umweltkulturpraktikums veranstaltet. Der Event wird somit nicht nur von ehrenamtlichen Helfern konzipiert, organisiert und durchgeführt. Die Freiwilligen sind auch dafür verantwortlich, dass die ersten 300 Konzertkarten noch vor Kartenvorverkaufseröffnung verkauft sind. Siehe im Folgenden den ZIB24 Beitrag über das Konzert. Werbevideo: http://www.youtube.com/watch?v=hYnxI4WjBtk – ZIB-Beitrag: http://www.youtube.com/watch?v=kCpmpx0MUgQ

Das FM5-Geburtstagsfest

Das Freie Magazin FM5, Österreichs Plattform für Kunst und Jugendkultur nützt das Geburtstagsfest um den notwendigen Nachrichtenwert zu generieren, um von und über das Projekt „FM5“ zu berichten. Rund 1.500 Gäste machen den Event Jahr für Jahr zum größten Event im Jänner in Oberösterreich. Die CSR-Partnerschaft mit der Firma Baumann-Glas ermöglicht, dass der Event in einem einzigartigen Umfeld – in einer in Betrieb befindlichen Fabrik – und auch die notwendigen finanziellen Eigenmittel erwirtschaftet werden können. Der Betrieb konnte durch
diesen Event Sympathiepunkte und Bekanntheitswerte generieren. Neben dem musikalischen
Programm zeichnet den Event aus, dass die Redakteure aus den verschiedensten Bundesländern ehrenamtlich sich einfinden um mehrere Tage daran zu arbeiten, dass der Event ein Erfolg wird. Das Konzert lebt und fällt damit, dass rund 50 Leute ihr Engagement und Motivation in das Projekt stecken.

Der Event war auch die Ausgangsbasis für Eventkooperationen wie dem Europafest in Schwarzenberg im Dreiländereck, 20 Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhangs, setzten 1500 Jugendliche sich so aktiv mit Europa auseinander.

Den Tag der Freien Medien Österreichs

Der 1. Tag der Freien Medien Österreichs fand im Wiener FLUC statt und stand im Zeichen der Pluralität und der medienkulturellen Vielfalt. Im dem der Interessenverband der Freien Medien in Österreich dafür einen Tag ausgerufen hat, gelingt es sich in einen Mediendiskurs und eine öffentliche Diskussion einzuschreiben. Über den 2. Tag der Freien Medien Österreichs werde ich in einem Monat ausführlich hier berichten.

Lichtinstallation – Der Regenwald brennt – Palmenhaus Wien

In einer aufwändigen 3D Produktion werden Säulen zu Bäumen und im nächsten Augenblick mit einer Motorsäge wieder gefällt. Der Raum hinter den Säulen wird zu unendlich weiten Wäldern, die unter lautem Knistern plötzlich in Feuer aufgehen. Der Wiener Burggarten wurde zur Kinofläche, das Palmenhaus zur Projektionsfläche. Parallel dazu startete im Volksgarten dazu u.a. mit Patrick
Pulsinger, Karl Möstl, Electric Indigo, Taxon, Mister Pink, Mindconsole, Phononoia, u.v.m. eine Benefizparty. Den Hilfeschrei der Menschen, die im und vom Wald leben, wollten wir mit dieser Aktion an die verantwortlichen Politiker und an verantwortungsbewusste Konsumentinnen und Konsumenten richten.

Die Vorbereitungszeit von Auftrag bis zur Umsetzung dieses Events betrug 10 Tage, was sich im Nachhinein als zu kurz herausstellte. Zwei Locations zu bespielen für so ein großes Projekt war zu ambitioniert. Es lief erstaunlich gut ab, doch 30.000 Personen über Facebook, Twitter, E-Mail und Co. zu kontaktieren, Medienarbeit und Eventmanagement durchzuführen war gewagt. Obwohl der Event über weite Strecken erfolgreich war, konnte innerhalb der kurzen Zeit gewisse Rahmenfaktoren nicht mehr in der nötigen Qualität gewährleistet werden. Das Engagement spiegelte sich in der Zufriedenheit des Organisationsteams nicht wider. Ein klares Nein, dieser Auftrag darf nicht übernommen werden, wäre die vernünftigere Antwort gewesen. Man hat so eine Kommunikationspotentiale die einmalig gewesen waren nicht ausgeschöpft. http://www.youtube.com/watch?v=Z66e0P3Spjs

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