11.09.2009 | 3:19 PM | Kategorie:
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Von Party-Bloggern und Strick-Tagebüchern

Für viele wäre es der Traumjob schlechthin: alle exklusiven Parties in New York – der Stadt, die niemals schläft – besuchen zu können, darüber zu berichten und Geld damit zu verdienen. Aber ein Party-Blog? Funktioniert das überhaupt? Ja, es funktioniert. Rachelle Hruska macht genau das.

Mit „Guest of a Guest“ rief Rachelle Hruska im April 2008 einen Party-Blog ins Leben. Über ein Jahr später wurde diese Seite zu der ersten Adresse im Netz, wenn man wirklich wissen will, wo in der Millionenmetropole New York gefeiert wird. „Sehen und gesehen werden“ ist ein Bedürfnis der New Yorker Upper Class, das befriedigt werden will. Die New Yorkerin weiß das und profitiert davon. Mittlerweile verdient Sie mit Inseraten auf ihrer Site gutes Geld und spricht von 2 Millionen Besucher pro Monat.

Ganz nach dem Motto: „Ich blogge, also bin ich“ gibt es fast kein Thema mehr über das heute nicht geschrieben, philosophiert oder berichtet wird. Gerüchte, Neuigkeiten und Trends werden von Bloggern auf der ganzen Welt kommentiert. Die Palette reicht von Comedy- und Satire Seiten bis hin zu deutschsprachigen Strick-Blogs, deren unglaubliche Anzahl in die Hunderte reicht .

Dennoch scheinen Party-Blogs und alles was mit Lifestyle zu tun hat in den USA präsenter zu sein als hierzulande. Es gibt zwar zahlreiche Party-Pics-Seiten , TV-Reportagen und Hochglanzmagazine, in denen man sich nach einer durchgefeierten Nacht wiederfinden kann;  allerdings bieten diese österreichischen Formate nicht so einen umfassenden Service wie „Guest of a Guest“  mit detaillierten Berichten, Terminübersichten und den angesagtesten Locations der Stadt.

Dass man mit seinem eigenen Weblog nicht nur reich, sondern auch selbst zum Celebrity werden kann zeigt Perez Hilton . Er zählt mittlerweile zum engsten Freundeskreis seiner Namenspatronin. Im Jahr 2004 begann er zu bloggen und stellte immer wieder neue Gerüchte über US-Promis online. Die Gossip-Seite wurde immer bekannter und erhielt 2005 die Auszeichnung „Hollywoods meist gehasste Website“. Die Prominenten kennen ihn und schmücken sich mit ihm. Mittlerweile hat sein Blog 100 Millionen Besucher pro Monat und Perez ein Jahreseinkommen von geschätzten 800.000 Dollar im Jahr.

Diese Beispiele sind der Beweis dafür, dass man mit Webtagebüchern Geld verdienen oder selbst zum Promi werden kann. Die Möglichkeiten sind unbegrenzt – nicht nur in den USA, sondern auch im world wide web.

15. September 2009, 11:47

aktuell streitet perez hilton gerade: http://www.seitenblicke.at/no_cache/stars/starstories/tag/09042009/streit-wegen-kinderpornographie/detail#14320

in wirklichkeit gestaltet er die promi-news schon lange mit…

16. September 2009, 02:02

die österreichischen gossip-sites und formate sind für die anzahl an events doch recht umfassend; spannend wäre natürlich einen großen blog in dieser art aufzuziehen.

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