06.11.2009 | 10:17 AM | Kategorie:
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Die Krise kann kommen!

Die „große“ Krise wird noch länger ein Thema sein, doch darüber hinaus sollte sich jede Organisation mit ihrer persönlichen Krisenkommunikation auseinandersetzen. Denn im Gegensatz zu herkömmlichen Meinungen sind die meisten Krisen vorhersehbar (in der Literatur liest man sogar, sie seien das bis zu 95%). Die Krise selbst löst hoffentlich das Management, doch was muss ein Kommunikationsprofi vorbereitet „in der Lade“ haben? 

Warum überhaupt vorbereiten? Brauchen das nicht nur krisenanfällige Unternehmen wie z.B. die chemische Industrie, Flughäfen etc.? Ich sage nein, denn letztlich kann jede Organisation ein  akut auftretendes Ereignis, das das Image, die Geschäftstätigkeit und/oder die Ziele nachhaltig negativ zu beeinträchtigen droht, treffen. Leichter fertig wird man damit, wenn man diese möglichen Szenarien vorab überlegt, schriftlich festgehalten und intern dafür ein entsprechendes Bewusstsein geschaffen hat. In einem so genannten „Krisenhandbuch“ sind Szenarien, Mitglieder des Krisenstabs und -kommunikationsteams, Dialoggruppen, Abläufe, Checklisten und Kommunikationspläne zusammengefasst. 

Aber selbst wenn man es weniger aufwändig machen möchte, sollten folgende Unterlagen jedenfalls immer am letzten Stand und griffbereit sein:

–        Telefon- und Emailliste der wichtigsten Ansprechpartner (intern und extern)
–        Kurztext über die Organisation; ergänzt durch ein Factsheet
–        Wichtige Branchenzahlen und -daten
–        Alle Kontaktdaten der Verantwortlichen für Intranet und die Webseite
–        Medienverteiler
–        Ev. Gutachten, Protokolle, Expertenmeinungen
–        Ev. Textbausteine und Texte (ggf. auch für die Internet-Schattenseite), die im Krisenfall nur mehr bearbeitet werden müssen.

In jeder Krise steckt auch eine Chance – also vielleicht ist jetzt eine Gelegenheit, sich gut darauf vorzubereiten, um diese besser nützen zu können.

26. November 2009, 10:06

und ein sprungtuch 🙂 fuer alle faelle!

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