03.09.2008 | 9:18 AM | Kategorie:
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„Neue ÖsterreicherInnen“

„Sie sind jung, sie sind erfolgreich, und sie kommen aus Österreich. Christina Stürmer, Mondscheiner, Luttenberger-Klug und Co. sind aus den Ö3 Austria Top 40 nicht mehr wegzudenken. Das ist neuer Pop und Rock aus Österreich (…)“ – so lautete der Promotion-Text über die neue „hauseigene“ Musikergeneration auf der Website von Hitradio Ö3 bereits vor eineinhalb Jahren. In der Zwischenzeit haben sich reihenweise neue, teils exotisch anmutende, Namen in die Liste der Bands und Einzelacts in rot-weiß-rot eingeordnet. Von PBH-Club über Pristine bis hin zu Coshiva.

Kundenservice „Fanbetreuung“Coshiva Flyer
Auffällig dabei, dass hinter den Projekten nicht nur Begeisterung für Musik, Showtalent und Phantasiebegabung, sondern – zumindest bei einem beachtlichen Teil der jungen MusikerInnen – auch Vermarktungsambition steckt. Klar: Vermarktung ist heute wie damals Kundenservice – also Fanbetreuung – und die ist für einen Künstler allemal das Wichtigste. Dass das zwar ein aufwändiger Job ist, sich aber auch ohne große Werbeetats bewerkstelligen lässt, beweist Coshiva.

Von Website bis Audio-Service
Die Salzburger Musikerin – bürgerlich Daniela Wimmer – zeigte heuer mit ihrem Airplay-Runner „Butterfly“, wie eine rundum stimmige Eigenvermarktung läuft. Eigene Website http://www.coshiva.com mit Download-Rekorden bereits VOR der Song-Veröffentlichung auf CD. Dann CD-Veröffentlichung im Eigenverlag, Home-Stories in Österreichs auflagenstärkster Tageszeitung, phantasievolle Videoproduktion in computeranimierter Welt und nicht zuletzt Videopremiere und Konzertauftakt auf der Wiener Summerstage in stimmiger Atmosphäre mit jeder Menge Medienpräsenz. Zwei Fernsehteams – eines davon ATV – waren ebenso vor Ort sowie eine Audio-Reporterin, die Coshiva an ihrem großen Tag begleitete, um frisches Coshiva-O-Tonmaterial an Österreichs Radiostationen über die Audio-Plattform http://audio.ots.at zu liefern.

Dass Fanwünsche für Autogrammkarten oder Bestellungen für die von einer befreundeten Designerin kreierte Coshiva-Modelinie vor Ort sofort und über die Website längstens innerhalb von 3 Tagen erledigt werden, ist jetzt schon fast keine Überraschung mehr. Bei näherer Betrachtung aber vielleicht doch: Denn Coshiva ist kein Produkt internationaler Musikkonzerne, sie bedient sich aber ihrer positiven Strategien. Coshiva ist bis heute eine One-Woman-Show geblieben – unterstützt von einigen Freunden und ihren Eltern, die selbst tatkräftig beim Merchandising Hand anlegen. Daniela Wimmers Projekt „Coshiva“ steht als Exempel einer sehr, sehr selbstständigen „Neue Österreicherin“, ohne Pop-Sternchen Allüren, dafür mit hoher Professionalität und einer ordentlichen Portion Musikalität…

17. September 2008, 11:25

Lieber Peter!

Vielen lieben Dank für den netten Bericht!!!!!!!!!!!

Ja, es ist ein sehr aufwendiger Job sich neben der schönen musikalischen & kreativen Seite auch noch der Vermarktung zu widmen. Doch wenn man etwas mit Leidenschaft angeht, sich für Ausdauer & Optimismus entscheidet und vorallem 100% hinter allem steht – kann das sehr gut funktionieren wie man sieht 😉

Ein grosses Dankeschön an die „Putz&Stingl“ für die tolle Coshiva-Audiowerbung!!

Alles Liebe & einen schönen Tag!
*Coshiva*
(www.coshiva.com)

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